Aktuelles



Orphans 9 in Amsterdam March 30 - April 2, 2014 

Helen Hill Award to Werner Nekes; conferred by Becky Lewis (Columbia, South Carolina) and Kodak

Start (Nekes, 1966) 10’ restored by Deutsche Kinemathek & EYE

Franziska Latell (Berlin U of the Arts) introduces Werner Nekes

awardee Werner Nekes talks about Start + his collection of optical devices

31. März. 2014


 


SHINY TOYS Festival

Wunderkammer:

30. - 31. August 2013

Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr 

 

JOSEPH BEUYS UND PARIS

Einblicke in sein Werk

23. Juni - 25. August 2013 

 

GIOVANNI BATTISTA BRACELLI
— BIZZARIE DI VARIE FIGURE

PACT Zollverein
vom 25. Januar bis 31. Juli 2013
 
Aus der renommierten Sammlung Werner Nekes sind bei PACT Zollverein im ersten Halbjahr 2013 die kleinformatigen Strichfolgen ›Bizzarie di varie figure‹ von Giovanni Battista Bracelli zu sehen, die heute weltweit nur zweimal erhalten sind. 1624 in Florenz entstanden und Don Pietro di Medici gewidmet, spielen die Zeichnungen in Emblemata und Allegorien mit offenem und verborgenem Sinn. Der Manierist Bracelli nutzt Metamorphosen des Körpers, wie sie schon Arcimboldi am Hofe Rudolfs des II. in Prag gemalt hat. Er treibt die Capricci von Jacques Callot ins groteske, phantastische Extrem. Um 1930 wird Bracelli von Tristan Tzara zum Ahnherrn der Surrealisten erkoren und auch heute entwickeln seine Vexier-Composita die Kraft, die Kunst über die bloße Nachahmung der Natur zu erheben.

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Bracelli


REIZ UND SCHAM
DESSOUS 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche

Sächsisches Industriemuseum, Chemnitz
vom 20. April bis 7. Juli 2013

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Reiz und Scham Chemnitz


A FEW PRACTICAL WAYS TO PROLONG ONE'S LIFE
Zacheta
Narodowa Galeria Sztuki
pl. Malachowskiego 3
00-916 Warszawa

15.02.2013 - 31.03.2013

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Projekt Paradies
Gartenkunst vom Mittelalter
bis zur Romantik
Ausstellungshalle
Dienstag 28.08.2012 - Sonntag 04.11.2012

»Die wahren Paradiese sind die verlorenen.«
Marcel Proust

Projekt Paradies


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Fairground
kjubh Köln
Karen Kipphoff / Werner Nekes

Historische graphische Arbeiten der Gropius Brüder aus der Sammlung von  Werner Nekes werden den Arbeiten von Karen Kipphoff gegenübergestellt. Kipphoffs Arbeiten, Duotone- und Farbdrucke von Fotografien die auf der Kirmes, im Tivoli und in Unterhaltungsparks gemacht wurden.


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Festiwal Nowej Sztuki – lAbiRynT (Slubice, PL)

FESTIVAL DER NEUEN KUNST: 21-23.10.2011

Die Welt im Spiegelbild

Das 12. lAbiRynT soll mit seiner ganzen Multimedialität und Komplexität ein – natürlich ausschnitthaftes – Spiegelbild der Problematik sein, in der sich Kultur und Zivilisation seit mindestens einem Jahrhundert befinden. Indem wir unbeirrt „das globale Dorf“ globalisieren werden wir uns immer ähnlicher, ähnlich wie wir uns durch unser Konterfei im Spiegel zu verdoppeln scheinen. Diese Spiegelbilder vermehren sich. Ständig spiegeln wir uns selbst, in medial erschaffenen Anderen, im Kanon der Moden und den Konventionen unserer Gepflogenheiten, in zu überzeugen versuchender nicht überzeugender Reklame, in den Vitrinen der Geschäfte und den Scheiben der Autos, in den Fernsehbildschirmen und den Monitoren unserer Labtops. Aber wir strahlen auch selber Spiegelbilder aus, indem wir maskenhaft ein Lächeln zurückgeben und die Wahrheit hinter der Maske des Scheins verbergen. Wir haben uns hervorragend an das Bild aus zweiter Hand gewöhnt, an die präparierte Übertragung und die lauten Slogans der Welt, deren wahre Gestalt immer schwerer zu erkennen ist. So sind wir hoffnungslos eingezwängt hinter den Trennwänden aus Mystifikation und Manipulation, die wir selber mit erschaffen, fühlen uns anscheinend sicher, doch gleichzeitig fremd: vereinsamt und entfremdet. Es wird schwer sein, uns aus dieser Situation zu befreien. Es gibt wenig hilfreiches. Eine kleine Hoffnung bietet die Selbsterfüllung in der Kunst. Jerzy Olek  (Übersetzung: Michael Kurzwelly)

Festivalprogramm




WUNDER

KUNST, WISSENSCHAFT UND RELIGION VOM 4. JAHRHUNDERT BIS ZUR GEGENWART.

23. SEPTEMBER 2011 − 5. FEBRUAR 2012 IN DER HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

EINE AUSSTELLUNG DER DEICHTORHALLEN HAMBURG UND DER SIEMENS STIFTUNG
KURATIERT VON DER PRAXIS FÜR AUSSTELLUNGEN UND THEORIE [Hürlimann | Lepp | Tyradellis]


DIE KINDERSPUR WIRD GEFÖRDERT VON DER KÖRBER-STIFTUNG

DIE INTERNETSEITE ZUR AUSSTELLUNG UNTER www.wunder-ausstellung.de


WUNDER ist eine Ausstellung über die Grenzen abendländischer Rationalität – an ihren Rändern, in ihrem Innern und in ihrer Geschichte. Werke der Gegenwartskunst umkreisend, beschäftigt sich die interdisziplinäre Ausstellung mit dem, was in unserer Welt aus dem Rahmen fällt: von der unerklärlichen Heilung, dem unglaublichen Naturschauspiel und dem wundersam Fremden über die unverhoffte technische Innovation, die künstlerische Idee bis hin zum bloßen Zufall.

Die Exponate aus allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnen nach, wie christliche Religion und antike Naturphilosophie unsere Vorstellung des Wunders geprägt haben. Das Wunder wird so kenntlich als eine Öffnung in der Welt, aus der Kunst, Wissenschaft und Technik hervorgegangen sind. Während letztere eher zweck- und zielorientiert sind, zeichnet sich die Kunst durch einen ungleich größeren Freiheitsgrad aus, dieser Öffnung immer neue Gestalt zu verleihen und sie zur Diskussion zu stellen.

Die Öffnung, die das Wunder in unserer Kultur verkörpert, verweist immer auch auf einen Mangel, eine Lücke, die zu schließen ebenso ersehnt wie unmöglich ist. Sie ist der Antrieb, aus dem die Meisterwerke der Kunst wie der Technik hervorgehen. Indem sie diese einzigartige Verbindung religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Motive mit alternativen Sichtweisen vergleicht, etwa im Islam und in anderen Kulturkreisen, stellt die Ausstellung das abendländische Weltbild und seine fragile Fähigkeit zur Sinngebung zur Diskussion.

Ergänzt wird die Hauptausstellung durch von der Körber-Stiftung geförderten Kinderspur, die als eigener Parcours in die Architektur eingewoben wird und sich ausdrücklich an Kinder wendet. Das Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Veranstaltungen wie eine thematische Filmreihe sowie Aktionen und Interventionen im Stadtraum während der Laufzeit.

DEICHTORHALLEN HAMBURG
DEICHTORSTRASSE 1–2
20095 HAMBURG
TEL. +49 (0)40 32103-0

 





SHINY TOYS präsentiert Künstler_innen, die mit analogen und digitalen Technologien experimentieren und Schnittstellen dieser Darstellungsprinzipien ausloten. Künstler_innen begegnen sich in einem Rahmen der Raum bietet für Debatten und Austausch, der klanglichen und visuellen Vereinnahmung der Räume in einem kreativen Prozess, der auf der Idee des Experimentes basiert.

Das Festival findet in diesem Jahr an zwei Spielorten statt. Vom 23.-24. September 2011 im Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und vom 11.-12. November 2011 im Bollwerk 107 in Moers.
 
HTTP://WWW.SHINYTOYS.EU
 
23.-24. September 2011 | 19 UHR


RINGLOKSCHUPPEN
Am Schloß Broich 38
45479 Mülheim an der Ruhr



RUB YOUR EYES
From the Werner Nekes Collection

22.07-28.08.2011

Part I

Awangarda Gallery

ul. Wita Stwosza 32

Part II (discreet show)

Design Gallery

u. Świdnicka 2-4

opening on Friday, 22 July at 8.00 pm

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 new horizons
Retrospective: Werner Nekes at 11. international film festival "new horizon" WROCLAW/PL

 

ICH TRAUE MEINEN AUGEN NICHT
Streifzüge durch 400 Jahre Karikatur und Bildsatire mit Werken aus der Sammlung Werner Nekes

20. 03. 2011 bis 18. 09. 2011

Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens präsentiert das Karikaturmuseum Krems die Highlight-Ausstellung "Ich traue meinen Augen nicht"....

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SCHACH!!

18.3. – 1.5.2011

Kunstmuseum Mülheim


 

Arno Schmidt "und was heißt schon new york? großstadt ist großstadt; ich war oft genug in hannover;"

Ausstellung 19. Januar bis 20. März 2011

Galerie Parterre, Berlin

 

Uliisses 1982

"Werner Nekes (Jahrgang 1944) gilt als einer der experimentierfreudigsten und sperrigsten Filmemacher der letzten Jahrzehnte. Der Titel seiner Ausstellung 'Was geschah wirklich zwischen den Bildern?' (1985), in der er selbstgesammelte Objekte aus der Frühgeschichte des Kinos präsentierte, formulierte auch eine der wesentlichen Fragen, die Nekes mit seinen zahlreichen experimentellen Filmen zu beantworten suchte. Sein Film Uliisses, eine reich fabulierte Paraphrasierung von Joyces Roman, bildet im Arno-Schmidt-Filmprogramm eine eigentümlich-selbstständige Position. Die übermächtige Faszination des Romans blieb ein Kraftfeld, aus dem Schmidt und Nekes unterschiedliche Impulse bezogen haben, die auf ihre Weise wirken können. Schon das Buchstabenspiel des handgemalten Vorspanns von Uliisses -  die Auflösung des Y aus dem Romantitel zu zwei Is - markiert eine gestalterische Besonderheit: die sichtbare Zerlegung von Zusammenhängen, um eine neue, so bisher nicht gesehene Einheit zu schaffen, die in allen sonderbaren Disparatheiten alte Zusammenhänge wiederum neu und anders werden lässt.

Nekes verwendet genussvoll Motive und Strukturen aus der antiken Odyssee und dem Roman von James Joyce zu einer Erkundungstour in verschiedene, verblüffende, optisch überreiche Bildwelten. Er legt mehrere Schichten von Personalgeschichten übereinander und verwebt sie zugleich miteinander. Seine Protagonisten führen den Zuschauer durch eine Art 'neue Unübersichtlichkeit' hindurch - und der Bildermacher Nekes ist raffiniert genug, allerlei Fallstricke zu legen, etwa wenn er antike Namen auf heutige Orte legt. Für sein Film- und Wirklichkeitsverständnis setzt er ebenso verschiedene krasse Filmtechniken ein wie er kühn und rabiat mit Musiken umgeht. 'So ähnlich wie das Bild vom Spiegelei als Fehlform für ein gekochtes Ei; nur weil so ein Ei hingefallen ist, hat sich daraus das Spiegelei entwickelt. In diesem Sinne versuche ich ständig, Omelettes bewusst zu erzeugen, die in der Form des Eis nicht unbedingt begründet sind' (Nekes, 1983)"(Günter Agde).

 

Locus Solus by Out of the Box Intermedia is a multidisciplinary project, under the auspices of the French Institute, the European Cultural Foundation and the British Council, involving collaboration across universities, art companies, and scientific institutes. The project employs structural affinities between theatre, architecture, the visual arts, science and choreographic research how to exlore how spectators respond to  intermediality and to the intersection between curatorial and theatrical practice.

WOMAN-BIRD for Max Ernst, 2008 , 19 min.

A film by Werner Nekes, starring Gabriella Daris with music by Jan Arlt

This presentation will include the screening of the film WOMAN-BIRD for Max Ernst. A Q and A with Werner Nekes and Gabriella Daris, chaired by Sozita Goudouna will then follow, in order to open discussion with the  viewers on subjects such as, the spectacle vs its shadow, body vs object, erotic metamorphosis/distortion through body contortion, narrator/reader/narrative, visual imagery and the influences of the pre-surreal art movement, Dada, on the work of both, Nekes and Daris.

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SHINY TOYS /// CAMP
Festival for audiovisual Experiments

Bollwerk 107, Moers
12.-13. November 2010

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